Vom perfekten Funktionieren zur radikalen Freiheit.
Mein Weg zu RadikalDu – und warum meine Umwege mein größtes Geschenk waren.
Ich war die Meisterin darin, mich selbst zu vergessen.
Vielleicht erkennst du dich darin wieder: Als Kind und Jugendliche war ich extrem angepasst. Mein innerer Kompass war darauf programmiert, die Erwartungen im Außen zu erfüllen. Bloß nicht auffallen. Bloß keine Wellen schlagen. Bloß dafür sorgen, dass es allen gut geht – außer mir selbst.
Dieser Drang, es allen recht zu machen, zog sich durch mein Leben. Ich wurde Erzieherin, wurde Mutter – Rollen in denen das „Für-andere-Sorgen“ quasi im Arbeitsvertrag steht. Als Mutter weiß ich ganz genau, wie sich der tägliche Mental Load anfühlt. Dieses unsichtbare Hamsterrad im Kopf, das niemals stillsteht. Der Verstand schreit permanent: „Du musst noch mehr leisten, um wertvoll zu sein!“
Ich habe diesen Schrei so laut gedreht, bis mein Körper gestreikt hat. Die Erschöpfung war mein täglicher Begleiter, gefolgt von handfesten gesundheitlichen Problemen.
Meine vermeintlichen „Fehler“ waren meine Evolution.
Mein Leben sieht auf dem Papier nicht aus wie eine glatte, glänzende Karriere. Es hat Haken geschlagen, ist in Sackgassen gelaufen und hat mich emotional oft auf den Beoden gezwungen:
- Ich habe mein Studium zur Grundschullehrerin abgebrochen.
- Ich bin durch eine schmerzhafte Trennung gegangen.
- Ich musste mein absolutes Traumhaus verkaufen.
Früher hätte mein überforderter Verstand gesagt: „Du hast versagt. Du hast falsche Entscheidungen getroffen.“
Heute schaue ich mit der Brille von RadikalDu darauf und lächle. Denn heute weiß ich: Mein System hat jede Sekunde für mich gearbeitet. Keine dieser Erfahrungen war ein Fehler. Sie waren der absolut notwendige Nährboden, damit mein Bewusstsein aufwachen konnte. Sie waren perfekt inszeniert, um mich aus der Anpassung herauszuholen.
Radikal ich. Weil dieses Leben niemand anderem gehört.
Ich habe lange gebraucht, um es zu verstehen. Es ist mein Leben. Niemals das der anderen. Und der tiefste Frieden, der größte Erfolg und die echte Liebe zur eigenen Familie entfalten sich erst dann, wenn du aufhörst, dich für sie aufzuopfern.
Ich habe die Waffen gestreckt. Ich habe den Optimierungswahn losgelassen. Ich habe gelernt, auf die leisen, feinen Impulse meines Körpers und meines Bewusstseins zu hören, statt auf das laute Brüllen meines überforderten Verstandes. Ich habe mich zur Priorität gemacht – radikal und ohne schlechtes Gewissen.
Warum ich deine Mentorin bin
Ich hole dich da ab, wo ich selbst jahrelang stand. Ich bin nicht hier, um dir die nächste spirituelle To-do-Liste zu verpassen oder dir zu erzählen, wie du noch effizienter funktionierst.
Ich bin hier, um dich an deine Urquelle zu erinnern. Um dir den Raum zu halten, während dein Nervensystem lernt, sich radikal zu entspannen. Ich zeige dir, dass du zu 100% goldrichtig bist – genau da, wo du jetzt stehst, mit all deiner Erschöpfung und deinen Umwegen.
Lass uns gemeinsam aufhören zu kämpfen. Es ist Zeit für dein RadikalDu.